Die Deutschen lieben ihr Smartphone. Sie geben viel Geld für Anwendungen, die sogenannten Apps aus, um ihr Smartphone aufzuwerten und zu individualisieren. Wie eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) jetzt herausgefunden hat, bleiben viele Smartphone-Nutzer ihrem Smartphone-System über mehrere Gerätegenerationen hinweg treu.

Die GfK hat insgesamt über 4.000 Personen aus zahlreichen Ländern der Erde nach der Markentreue und dem Nutzungserlebnis befragt.

In Deutschland machten 10 Prozent der Befragten die Angabe, dass ein Systemwechsel beim Smartphone für sie ähnlich schwierig sei, wie der Wechsel der Bank oder Versicherung. Rund ein Viertel der Befragten hält den Wechsel vor allem aufgrund der persönlichen Daten (Kontakte) für schwierig. Allerdings empfinden sogar 35 Prozent der Befragten einen Wechsel des Smartphone-Betriebssystems schwierig aufgrund der angesammelten Apps.

Das Problem bei den Apps ist, dass diese nicht auf den verschiedenen Smartphone-Betriebssystemen miteinander kompatibel sind. Das heißt, dass gekaufte Apps auf dem iPhone nicht auf einem Android-Smartphone verwendet werden können und umgekehrt. Das macht es natürlich schwierig zu wechseln, denn nicht selten haben die Nutzer viel Geld ausgegeben, um gute Apps zu kaufen. Eine gute Navigations-Anwendung kann durchaus um die einhundert Euro kosten. Wechselt man nun das Smartphone-Betriebssystem, müsste man dieses Geld erneut investieren, selbst wenn man sich die gleiche App auf dem anderen System kauft.

Solange man mit seinem Smartphone zufrieden ist, spricht natürlich nichts dagegen bei seinem Smartphone-System zu bleiben. Man sollte sich allerdings nicht zu sehr auf ein System bei den Smartphones versteifen, denn dann könnte einem durchaus etwas entgehen. Wer beispielsweise viel Geld in Apps investiert hat, der bleibt nur deswegen bei dem Smartphone, obwohl andere Systeme vielleicht in der Zwischenzeit besser geworden sind.

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